Barbara Redl (Hrsg.)

Hans Theophile

Briefe aus China
1923-1940

Fehrenbach-Biografien, 2018
466 Seiten

Am Mittwoch, den 9. Juli 1924 tippt Hans Theophile in seine Reiseschreibmaschine: „Am Sonnabend früh um vier gingen wir in See. … Das Wetter war ganz ruhig. Noch ein letzter Blick auf Genua, das in der aufgehenden Sonne ganz prächtig dalag – und dann nur noch Wasser. Es rührte mich nicht sehr, als Europa verschwand. Aber ich erinnere mich gut an den Augenblick, als ich zum ersten Mal über den Laufsteg aufs Schiff ging: Ich empfand es als ‚die Entscheidung‘, und mir war doch etwas merkwürdig zumute.“

Fünf Wochen später, am 13. August, läuft der Dampfer in den Hafen von Hongkong ein. …


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